Gesnerus ist das offizielle Organ der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften (SGGMN). Die Zeitschrift publiziert Originalartikel, Kurzmitteilungen und Dokumente zu verschiedenen Epochen und Aspekten der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte und berücksichtigt auch die theoretischen und sozialen Fragen des Faches. Gesnerus enthält ferner Mitteilungen und Anzeigen über Neuigkeiten und Aktivitäten auf dem Fachgebiet. Ein ausführlicher Rezensionsteil orientiert über Neuerscheinungen. Publikationssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Einreichung der Manuskripte
Das vollständige Manuskript ist per mail oder per Post im Doppel (Original und eine Kopie) einzureichen (Adressen siehe unten). Das Begleitschreiben ist von allen Autoren zu unterzeichnen. Sie bezeugen damit, dass sie das Manuskript durchgesehen, geprüft und gebilligt haben. Das Begleitschreiben enthält neben dem Titel der Arbeit und dem unterzeichneten Autorenformular auch die Bestätigung, dass es sich um eine Originalarbeit handelt, die weder als Ganzes noch in wesentlichen Teilen in der Fach- oder Laienpresse publiziert worden ist und sich nicht in redaktioneller Prüfung bei einer anderen Zeitschrift befindet.
Originalartikel
Gestaltung der Manuskripte
Bitte doppelten Zeilenabstand einhalten. Der definitiven (zur Publikation angenommenen) Textfassung sollte eine CD-ROM beigelegt werden, auf welcher der Artikel im Originalformat ab gespeichert ist. Abbildungen, Tabellen und Legenden sind auf separaten Blättern zu drucken.
Umfang
Der Umfang eines Originalartikels soll im allgemeinen 15 Manuskriptseiten (à ca. 2500 Zeichen) inkl. Abbildungen, Tabellen, Literaturverzeichnis und Zusammenfassungen nicht überschreiten.
Titelseite
Die Titelseite muss enthalten: Titel, Name(n) des/der Autor(en), Korrespondenzadresse, Telefon- und Fax-Nummer sowie E-Mail-Adresse.
Zusammenfassung und Schlüsselwörter
Jede Arbeit muss mit einer Zusammenfassung von nicht mehr als je 150 Wörtern in Englisch und in der Originalsprache (samt dem Artikeltitel in
beiden Sprachen) und 3 bis 6 englischen Schlüsselwörtern versehen sein.
Danksagungen stehen unten auf der ersten Seite vor der ersten Fußnote (eingeleitet mit *).
Text
Auszeichnungen
Die Kursive ist reserviert für Auszeichnungen: für Wörter, die hervorgehoben werden sollen, für Wörter in fremden Sprachen und für Buch- und
Zeitschriftentitel.
Zitate
Zitate stehen in gerader Schrift. Kurze Zitate werden in den Text eingebaut und zwischen französische Anführungszeichen gesetzt: « ». Längere Zitate (mehr als ein Satz oder mehr als 4–5 Zeilen) werden jedoch durch einen neuen Absatz, Einzug links und Petitsatz hervorgehoben.
Anmerkungsziffern
Die Anmerkungsziffern stehen vor Komma, Punkt, Strich- und Doppelpunkt, aber nach Ausruf- und Fragezeichen.
Bibliographische Verweise
Um die Lektüre zu erleichtern, werden die bibliographischen Verweise nicht im Haupttext, sondern in den Fußnoten plaziert. Dort wird nicht
die gesamte bibliographische Angabe gegeben, sondern nur der Name des Autors, das Erscheinungsjahr und, wo nötig, Seitenzahlen oder vergleichbare Angaben. Die ausführlichen Angaben werden im Literaturverzeichnis zusammengefasst. Falls nötig, unterscheidet man gleichnamige Autoren durch ihre Initiale(n). Ebenso unterscheidet man im selben Jahr erschienene Publikationen durch eine Minuskel.
Verweise wie op. cit., loc. cit., id., ibid., ders., ebd. sollten vermieden werden.
Beispiele
Lavoisier 1789, 40f.; Naville 1883, 13–17; vgl. dazu Carozzi 1987, Kap. 7, bes. S. 240.
Corbey/Theunissen 1995.
Prevost, P. 1792, 6–8; Prevost, B. 1802, 23f.
Jurine 1818a; Jurine 1818b.
Abbildungen/Legenden
Die Abbildungen sollen einen direkten Bezug zum Text aufweisen. Im Text selber wird mit Abb. xy auf die Abbildungen verwiesen. Abbildungen sollten als Photos in Form von Hochglanzkopien, Dias oder elektronisch, z.B. im JPEG- oder EPS-Format (Auflösung mindestens 300 dpi, besser 800–1200 dpi), beigefügt werden. Die Qualität von Bildern mit Internet-Auflösung ist ungenügend. Bei graphischen Darstellungen genügt ein einwandfreier Papierausdruck oder eine elektronische Vorlage (s.o.).
Bitte kennzeichnen Sie den gewünschten Bildausschnitt (evtl. auf einer separaten Kopie) und vergessen Sie nicht, entsprechende Legenden beizulegen.
Die Herkunft der Abbildungen muss in den Legenden oder in einem separaten Abbildungsnachweis deutlich genannt werden. Das Einholen der
Abdruckgenehmigungen ist, soweit erforderlich, Sache des Autors.
Literaturverzeichnis
Wenn möglich, sollten die Vornamen der Autoren ausgeschrieben werden. Die Erwähnung des Herausgebers ist für nach 1945 erschienene Werke erwünscht.
Beispiele für Monographien und Sammelwerke
Corbey, Raymond/Bert Theunissen (Hrsg.), Ape, Man, Apeman: changing views since 1600 (Leiden 21995)
Lavoisier, Antoine-Laurent de, Traité élémentaire de chimie (Paris 1789)
Sudhoff, Karl, Ein Beitrag zur Geschichte der Anatomie im Mittelalter, speziell der anatomischen Graphik (Leipzig 1908, Nachdruck Hildesheim 1964)
Willi-Hangartner, Regula, Zur Geschichte des Apothekenwesens im Kanton Schwyz, Veröffentlichungen der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmakologie 14 (Bern 1996)
Beispiele für Artikel
Carozzi, Albert V., «La géologie, de l’histoire de la Terre selon le récit de Moïse aux premiers essais sur la structure des Alpes et à la Géologie expérimentale, 1778–1878», in: Jacques Trembley (Hrsg.), Les savants genevois dans l’Europe intellectuelle (Genf 1987) 203–265
Demole, Victor, «Considérations biologiques sur l’hérédité dans les maladies mentales», Annales médico-psychologiques 5 (1914) 417–431
Nager, Frank, «Das Herz als Symbol in Mythos und Dichtung», in: Felix Harder/Mario Rosetti (Hrsg.), 100 Jahre Rudolf Nissen, Basler Beiträge zur Chirurgie 9 (Basel 1997) 93–109
Naville, Ernest, «Horace-Bénédict de Saussure et sa philosophie d’après des documents inédits», Bibliothèque universelle et Revue suisse, 3. Ser., 17 (1883) 417–456
Quellen und Abkürzungen
Eine Liste der benützten Handschriften ist nicht vorgeschrieben. Hingegen sollten die für die Bezeichnung der Bibliotheken und Archive verwendeten Abkürzungen in einem Verzeichnis zusammengefasst werden, dessen Titel die Autoren bestimmen können (Quellen, Verwendete Abkürzungen usw.).
Korrekturfahnen werden ohne andere Anweisung an den Erstautor gesandt.
pdf-Dokument
Die Autoren erhalten drei Exemplare des betreffenden Hefts gratis. Sie haben ausserdem die Möglichkeit, per e-mail ein pdf-Dokument ihres
Artikels zum Eigengebrauch zu erhalten.
Rezensionen
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Sobald der Artikel zur Veröffentlichung akzeptiert ist, hat der Autor seine Urheberrechte dem Verlag übergeben. Anträge für Wiedergabe des Artikels müssen beim Verlag gestellt werden.
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